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Bürgermeister Alfred Schomisch eröffnet Bilderausstellung der Vordereifler Kinder

VG Vordereifel. Bereits vor den Sommerferien wurden die Kinder aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Vordereifel in der Heimatzeitung gebeten, ihr schönstes Ferienerlebnis zu Papier zu bringen.

Es wurden tolle Werke eingereicht, vom Besuch im Kino, über den Sonnenuntergang, den Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff oder die Fahrt mit einer Dampflok.

Jedes einzelne Bild erzählt ein schönes Ferienerlebnis.

Nun wurden die Bilder der Kinder aus verschiedenen Altersgruppen im Wartebereich des Meldeamtes der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel ausgestellt.

‘‘Es freut mich sehr, dass uns die Kinder solch tolle Bilder zur Verfügung stellen. Da wünscht man sich fast nochmal Kind zu sein‘‘ so Bürgermeister Alfred Schomisch. ‘‘Man spürt bei Betrachtung der Bilder förmlich, mit welcher Leichtigkeit und Begeisterung die Kinder vorgehen und auch die kleinen Dinge oder Erlebnisse des Lebens noch wertschätzen‘‘.

Die Bilderausstellung ist während den Öffnungszeiten noch bis zum 26.11.2021 zu bestaunen.

Instandsetzung der Kreisstraße 9 zwischen der B 410 und Nachtsheim

Im Auftrag des Landesbetriebes Mobilität Cochem-Koblenz wird voraussichtlich ab Donnerstag, dem 14.10.2021 die Kreisstraße 9 zwischen der B 410 und Nachtsheim instandgesetzt. Auf einer Länge von ca. 300 m wird die schadhafte Asphaltdeckschicht erneuert. Die Asphaltarbeiten sind stark witterungsabhängig, wodurch es kurzfristig zu Verschiebungen in der Bauausführung kommen kann.

Die Arbeiten werden unter Vollsperrung durchgeführt und dauern circa eine Woche. Eine Umleitungsstrecke ist ausgeschildert und erfolgt in beiden Richtungen über die B 410, B 258, L 97 und L 96 über die Ortschaften Hirten, Luxem, Weiler, Niederelz, Anschau.

Ausgeführt werden die Bauarbeiten von der Firma Josef Scheiff aus Euskirchen. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme betragen rund 50.000 Euro und werden vom Kreis Mayen-Koblenz getragen.

Der LBM Cochem-Koblenz bittet um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Mit Fertigstellung des Projektes wird die Infrastruktur im Landkreis Mayen-Koblenz weiter systematisch verbessert.

Terminplaner bei der Verbandsgemeinde Vordereifel

Neuer Online-Terminplaner bei der Verbandsgemeinde Vordereifel in Betrieb

In wenigen Schritten online einen Termin vereinbaren
Für die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Vordereifel ist es jetzt noch einfacher, einen Termin bei der Verbandsgemeinde Vordereifel für verschiedene Dienstleistungen zu vereinbaren.

Dazu gehören Personalausweis-, Reisepass- und Kinderreisepass-Antrag, Meldebescheinigungen, Wohnsitz An- und Ummeldung, Beglaubigungen, Führungszeugnis und Führerschein beantragen, Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister sowie das Abholen von fertigen Dokumenten.

Auf der Startseite unserer Internetseite www.vordereifel.de befindet sich u.a. die Rubrik „Terminvereinbarung online“. Diese führt direkt zum Auswahlbereich, in dem die o.g. Leistungen alle auflistet sind.

Nachdem eine Dienstleistung per Mausklick markiert wurde, erreicht man über das Feld „Weiter zur Terminauswahl“ die Kalenderfunktion, wo die verfügbaren Daten und Uhrzeiten erscheinen.

Nachdem diese ausgewählt sind werden noch Name und E-Mail-Adresse benötigt, und der Termin kann gebucht werden. Eine Bestätigung erfolgt dann anschließend an die eingegebene E-Mail-Adresse.

„Dieses System erleichtert allen Beteiligten die erforderliche Terminvereinbarung enorm!“, freut sich Bürgermeister Alfred Schomisch und bemerkt weiter: „Die Verwaltungsdigitalisierung hat damit auch einen weiteren Schritt nach vorne gemacht.“

Mit der neuen Online-Terminvereinbarung kann nun jede Mitbürgerin und jeder Mitbürger unabhängig von Öffnungszeiten den für sie oder ihn passenden Termin – entsprechend der ersichtlichen Verfügbarkeiten – direkt buchen.

Haushaltssatzung 2021

Haushaltssatzung der Ortsgemeinde Hirten für das Haushaltsjahr 2021 vom 01.10.2021

Der Ortsgemeinderat hat aufgrund der §§ 95 ff. der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz vom 31. Januar 1994 (GVBl. S. 153), in der derzeit geltenden Fassung, am 18.08.2021 folgende Haushaltssatzung beschlossen, die nach Genehmigung durch die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz als Aufsichtsbehörde vom 27.09.2021 hiermit bekannt gemacht wird:

§ 1 Ergebnis- und Finanzhaushalt

Festgesetzt werden

1. im Ergebnishaushalt

der Gesamtbetrag der Erträge auf 233.900 €

der Gesamtbetrag der Aufwendungen auf 305.150 €

Jahresfehlbetrag auf 71.250 €

2. im Finanzhaushalt

die ordentlichen Einzahlungen auf 220.140 €

die ordentlichen Auszahlungen auf 267.520 €

der Saldo der ordentlichen Ein- und Auszahlungen auf – 47.380 €

die außerordentlichen Einzahlungen auf 0,00 €

die außerordentlichen Auszahlungen auf 0,00 €

der Saldo der außerordentlichen Ein- und Auszahlungen auf 0,00 €

die Einzahlungen aus Investitionstätigkeit auf 0 €

die Auszahlungen aus Investitionstätigkeit auf 12.450 €

der Saldo der Ein- und Auszahlungen

aus Investitionstätigkeit auf – 12.450 €

die Einzahlungen aus Finanzierungstätigkeit1) auf 12.450 €

die Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit1) auf 13.870 €

der Saldo der Ein- und Auszahlungen

aus Finanzierungstätigkeit auf1) – 1.420 €

der Gesamtbetrag der Einzahlungen1) auf 232.590 €

der Gesamtbetrag der Auszahlungen1) auf 293.840 €

die Veränderung des Finanzmittelbestandes

im Haushaltsjahr auf – 61.250 €

1) Ohne Einzahlungen und Auszahlungen der Kredite zur Umschuldung

§ 2 Gesamtbetrag der vorgesehenen Kredite

Der Gesamtbetrag der vorgesehenen Kredite, deren Aufnahme zur Finanzierung von Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen erforderlich ist, wird festgesetzt für

zinslose Kredite auf 0 €

verzinste Kredite auf 12.450 €

zusammen auf 12.450 €

§ 3 Gesamtbetrag der vorgesehenen Ermächtigungen

Verpflichtungsermächtigungen, die künftige Haushaltsjahre mit Auszahlungen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen belastet, werden nicht veranschlagt.

§ 4 Steuerhebesätze

Die Steuerhebesätze werden für das Haushaltsjahr 2021 wie folgt festgesetzt:

a) Grundsteuer

– Grundsteuer A 300 v.H.

– Grundsteuer B 365 v.H.

b) Gewerbesteuer 365 v.H.

Die Hundesteuer beträgt für Hunde, die innerhalb des Gemeindegebietes gehalten werden

– für den ersten Hund 24,00 Eur

– für den zweiten Hund 36,00 Eur

– für jeden weiteren Hund 48,00 Eur

§ 5 Eigenkapital

Das Eigenkapital zum 31.12.2018 beträgt nach dem Jahresabschluss 435.957,51 Eur. Unter Berücksichtigung des Jahresfehlbetrages 2019 mit 35.575,68 Eur beträgt das Eigenkapital zum 31.12.2019 insg. 400.381,83 Eur.

Unter Berücksichtigung des geplanten Jahresfehlbetrages des Jahres 2020 mit 49.670,00 Eur beträgt das Eigenkapital zum 31.12.2020 voraussichtlich 350.711,83 Eur.

Unter Berücksichtigung des geplanten Jahresfehlbetrages des Jahres 2021 mit 71.250,00 Eur beträgt das Eigenkapital zum 31.12.2021 voraussichtlich 279.461,83 Eur.

Hirten, den 01.10.2021 
Engels, Ortsbürgermeister

Hinweis:

Der Haushaltsplan liegt zur Einsichtnahme vom 11.10.2021 bis 20.10.2021 während den Dienstzeiten (Montag bis Donnerstag, 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, sowie Freitag, 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr) bei der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel, Kelberger Straße 26, 56727 Mayen, Zimmer 57, öffentlich aus.

Hirten, den 01.10.2021 
Engels, Ortsbürgermeister

Verbandsgemeinde

Hochwasserschutz- und -vorsorgemaßnahmen in der Verbandsgemeinde Vordereifel neu auf der Internetseite

Liebe Bürgerinnen und Bürger!

Wir dürfen Sie heute darüber informieren, dass wir wie angekündigt auf der Internetseite der Verbandsgemeinde Vordereifel

https://vordereifel.de/startseite/bauen–wohnen/

eine neue Infoseite „Hochwasserschutz“ eingerichtet haben.

Zukünftig möchten wir Sie an dieser Stelle laufend

  • über neue Entwicklungen zum Hochwasserschutz
  • zur Hochwasservorsorge
  • über eigene Gewässerentwicklungskonzepte/ Hochwasservorsorgekonzepte
  • eigene Baumaßnahmen zum Hochwasserrückhalt und Renaturierungen

informieren.

Einleitend möchten wir darauf hinweisen, dass es

  • einen absoluten Hochwasserschutz nie gegeben hat und
  • es auch nie geben wird,
  • egal welche Maßnahmen man umsetzen wird.

Der Hochwasserschutz ist daher eine

Gemeinschaftsaufgabe vieler beteiligter Akteure:

  • Landkreis Mayen-Koblenz als Gewässerunterhaltungspflichtige für Gewässer II. Ordnung (Nette ab Hammes Mühle abwärts und Elzbach)
  • Verbandsgemeinde Vordereifel als Gewässerunterhaltungspflichtige für Gewässer III. Ordnung
  • Ortsgemeinden (Aussengebietswasser / Niederschlagswasser aus Straßen/Wegen und Plätzen)
  • Katastrophenschutz / THW
  • Feuerwehren
  • aber insbesondere auch jeder Grundstückseigentümer

Es würde uns freuen, wenn Sie uns auf dieser neuen Seite besuchen, insbesondere sich die ersten Publikationen, Links oder E-Mail Adressen ansehen und weiter selbst informieren.

Wir haben hierzu verschiedene Darstellungen und Broschüren eingestellt.

Wir brauchen Sie durch aktive Mitwirkung und Unterstützung

Unser heutiger besonderer Aufruf:

Machen Sie mit bei der Sammlung von Informationen und Erkenntnissen aus vorangegangenen Hochwässern.

Für unsere zukünftigen Konzepte, Planungen und Maßnahmen sind wir besonders auf Ihre persönlichen Beobachtungen, sei es in Form von Fotos, Videos oder eine einfache Beschreibung möglicher Ursachen bei Hochwasserereignissen angewiesen.

Sie waren bei den Ereignissen vor Ort, Sie haben das Hochwasser zeitnah oder auch hautnah erlebt oder auch Schäden davongetragen.

Auch Ihre Ideen zur Verbesserung mancher Situation werden wir gerne annehmen und zur Umsetzung prüfen.

Dieser Fundus ist für unsere später planenden Ingenieurbüros eine unerschöpfliche und wertvolle Quelle, um gezielt Maßnahmen anzugehen.

Wir haben hierzu auf dieser Seite einen Vordruck eingestellt, den Sie entweder direkt online ausfüllen können oder nach Ausdruck von Hand ausfüllen und uns wieder einreichen.

Herzlichen Dank Ihnen bereits heute für Ihre Mitwirkung.

Mayen, im September 2021
Alfred Schomisch   Matthias Steffens
Bürgermeister   SachgebietsleiterGewässerunterhaltung

Corona Warnstufe1

Mayen-Koblenz seit Montag in Warnstufe 1

Mit Inkrafttreten der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung hat das Land Rheinland-Pfalz ein neues System zur Bewertung des Infektionsgeschehens eingeführt. Die Sieben-Tage-Inzidenz gilt demnach nicht mehr allein maßgeblich für Einschränkungen. Basierend auf den erstmals vom Landesuntersuchungsamt unter unter www.lua.rlp.de veröffentlichten Leitindikatoren (Sieben-Tage-Inzidenz, Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Wert und Anteil der mit COVID-19-Erkrankten belegten Intensivbetten) gilt für den Landkreis Mayen-Koblenz seit Montag, 13. September, die Warnstufte 1. Zur Ermittlung der Einordnung wurden die drei unmittelbar vor dem 12. September liegenden Werktage mitgezählt.

Ab Montag gelten im Landkreis gemäß Warnstufe 1 der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung nachfolgende Regelungen:

• Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum

25 Personen (geimpfte Personen, genesene Personen und Kindern bis einschließlich 11 Jahre werden nicht mitgezählt)

• Veranstaltungen in geschlossenen Räumen:

250 nicht-immunisierte Personen, dazu unbegrenzt geimpfte Personen und genesene Personen und Kinder bis einschließlich 11 Jahre

• Veranstaltungen im Freien:

1.000 nicht-immunisierte Personen (bei festem Platz) oder 500 nicht-immunisierte Personen (ohne festem Platz) daneben geimpfte Personen und genesene Personen und Kinder bis einschließlich 11 Jahre bis zu insgesamt 25.000 Personen

• Sport (Training und Wettkampf im Amateur- und Freizeitsport im Innen- und Außenbereich):

Maximal 25 nicht-immunisierte Personen dazu unbegrenzt geimpfte Personen und genesene Personen und Kinder bis einschließlich 11 Jahre

• Außerschulischer Musik- und Kunstunterricht (im Innen- und Außenbereich):

Maximal 25 nicht-immunisierte Personen daneben unbegrenzt geimpfte Personen und genesene Personen und Kinder bis einschließlich 11 Jahre

• Probenbetrieb der Breiten- und Laienkultur:

Maximal 25 nicht-immunisierte Personen daneben unbegrenzt geimpfte Personen und genesene Personen und Kinder bis einschließlich 11 Jahre

Alle weiteren Regelungen der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung sind nachzulesen unter der Internetadresse https://corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-regeln-im-ueberblick/

Hochwasserereignis 14./15.07.2021

Bewertung Erkenntnisse und Vorausschau

Liebe Bürgerinnen und Bürger!

Uns allen sind die schrecklichen Bilder der Flutkatastrophe im Ahrtal und in Nordrhein-Westfalen noch vor Augen.

Auch die Verbandsgemeinde Vordereifel wurde von den Starkregenereignissen und anschließenden Hochwässern nicht verschont, insbesondere im Bereich des Achter Baches die Ortsgemeinde Acht, des Nitzbaches die Ortsgemeinde Virneburg, die Ortsgemeinde im Ortsteil St. Jost, im Bereich des Elzbachs die Ortsgemeinden Monreal und Weiler-Niederelz sowie am Mimbach in Anschau der Ortsteil Mimbach.

Darüber hinaus sind wissentlich auch in anderen Ortsgemeinden Wassermassen durch die Kanalisation in die Keller oder auch oberflächlich zurückgeschossen.

Viele Wirtschaftswege sowie Brücken und Durchlässe haben Schäden davon getragen.

Der Spruch „nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser“ bleibt brandaktuell.

Leider gerät manches in Vergessenheit, wenn einige Jahre ohne ein solches Ereignis ins Land gehen.

Solche Ereignisse können auch nicht durch noch so viele Maßnahmen abgewendet werden, letzte Sicherheit kann es nicht geben.

Nach diesen ersten Erkenntnissen und Bewertung der Schadensursachen dürfen wir nochmals auf folgende Problempunkte hinweisen:

  • Private Rückstausicherung im Kanalhausanschluss zur Vermeidung von Kellerüberflutungen aus der Kanalisation

Die öffentliche Kanalisation ist von der Verbandsgemeinde als Trägerin der Abwasserbeseitigung weder rechtlich noch technisch für solche extremen Hochwässer noch für Starkregenereignisse auszulegen bzw. kann dies rechnerisch für keinen Extremfall berechnet werden.

Zudem würde eine Überdimensionierung auf Vorrat zu erhöhten Kosten führen, die, da diese für den Regelbetrieb nicht betriebsnotwenig sind, nicht über einmalige oder lfd. Entgelte nach dem Kommunalabgabenrecht mit den Entgeltpflichtigen nicht abgerechnet werden dürften.

Das heißt, das bei Starkregenereignissen oder auch Hochwässern, wie sie zu Tage traten, die Kanalisation schnell überlastet ist und sich das Abwasser dann jegliche Öffnungen sucht.

Hier setzt auch die Regelung der Allgemeinen Entwässerungssatzung der Verbandsgemeinde Vordereifel an, die dem Grundstückseigentümer auferlegt, dass er sich gegen Rückstau aus der Kanalisation selbst zu schützen hat.

Die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes verweigert jedem Grundstückseigentümer einen Schadenersatzanspruch bei einer solch fehlenden Rückschlagklappe.

Wichtig ist hierbei, dass diese Rückschlagklappen schmutzwassergeeignet sein müssen und an einer solchen Stelle eingebaut werden, dass nicht das dahinter abfließendes Regenwasser aus Dach- oder Hofflächen, sich vor der Rückschlagklappe stauen kann und man sich dann selber unter Wasser setzt.

Hier ist aus den aktuellen Ereignissen ein dringender Handlungsbedarf bei vielen Grundstückseigentümern erkennbar.

  • Elementarschadenversicherung

Die Elementarschadensversicherung ist ebenfalls ein Instrument, um sich vor Vermögensschäden solchen Starkregenereignissen oder Hochwässern zu schützen.

Sprechen Sie Ihre persönlichen Versicherungsberater hierauf an und versuchen Sie zumindest einige der Risiken hierüber abzudecken.

  • Private Sicherungsmaßnahmen

Es muss nochmals ausdrücklich auf den § 5 Abs. 2 des Wasserhaushaltsgesetzes hingewiesen werden, der den Selbstschutz des Privaten im Rahmen des ihm Möglichen und Zumutbaren auferlegt, dass er geeignete Vorsorgemaßnahmen zum Schutze vor nachteiligen Hochwasserfolgen und zur Schadensminderung zu treffen hat.

Die Nutzung des Grundstückes soll entsprechend an solche Situationen angepasst werden.

Hier hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass bereits einfache Maßnahmen, wie eine Erhöhung um den Kellerlichtschacht oder eine Platte zur schnellen Verschraubung des Kellerfensters Wirkung zeigen.

Dies gilt ebenso für Holzbohlen, die an der Hofeinfahrt oder einer Treppe in eine Schiene eingesetzt schon die Wassermengen abhalten können.

Solche Möglichkeiten werden wir in Kürze auf der Internetseite der Verbands-gemeinde Vordereifel unter www.vordereifel.de unter der Rubrik „Hochwasser-vorsorge“ eingestellt, die sie dann gerne einsehen können.

Hilfestellungen zur Umsetzung werden wir geben.

  • Unzulässige Nutzungen an den Gewässern bzw. -randstreifen

Es hat sich jetzt wiederum gezeigt, dass sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ortslagen der vom Landeswassergesetz geschützte 10 Meter Streifen oft für die unerlaubte Lagerung von Materialien wie Brennholzpolder, Grünschnitt oder sonstigen Abfall genutzt wird.

Ebenso wurden Mauern, Schuppen und Gerätehäuser relativ nah an die Gewässer gebaut.

Das Hochwasser reißt alles Bewegliche mit oder zerstört auch die Hütten und schleppt diese sperrigen Gegenstände bis zur nächsten Brücke mit, wo sich dann deren Querschnitt verlegt und es dann direkt zu einer Überstauung kommt.

Auch hier werden wir in Kürze ein Merkblatt auf der Homepage der Verbandsgemeinde eingestellt, wie eine gewässerverträgliche Nutzung durch den Privateigentümer zu erfolgen hat, was richtig ist und auch was ausdrückliche Fehler oder Verbote darstellt.

Bitte verstehen Sie unseren heutigen Aufruf ausdrücklich nicht als Schuldvorwurf oder einen mahnenden Zeigefinger.

Wir möchten mit der nötigen Sachlichkeit und Gründlichkeit über festgestellte Problempunkte und Ursachen informieren und wie man sich mit einfachen Maßnahmen gegen Überflutungen helfen und gegen verschiedene Risiken absichern kann.

Dies gilt auch für Maßnahmen in der Zuständigkeit der Ortsgemeinden.

  • Schutzmaßnahmen der Verbandsgemeinde

Auch die Verbandsgemeinde Vordereifel, als Trägerin der Gewässerunterhaltung für unsere Wasserläufe dritter Ordnung, hat sich seit mehreren Jahren über Hochwasservorsorgekonzepte und Gewässerentwicklungspläne, sowie erstmals auch über Starkregenkonzepte für Ortsgemeinden auf den Weg begeben, Defizite zu ermitteln und Standorte für öffentliche Sicherungsmaßnahmen an geeigneten Stellen zu lokalisieren und dann auch umzusetzen.

Das Land fördert Renaturierungs- und Hochwasserschutzmaßnahmen mit deutlichen Zuschüssen, die wir im Rahmen der pfleglichen Verwendung der Mittel der Verbandsgemeinde natürlich in Anspruch nehmen möchten und auch müssen.

Jedoch brauchen solche Planungen durch ein Ingenieurbüro eine gewisse Vorlaufzeit zur Lokalisierung geeigneter Standorte für Schutzmaßnahmen, einer Fachplanung, Fachbeiträge Naturschutz und Gutachten zur Beantragung der oft notwendigen wasserrechtlichen Erlaubnisse sowie der Förderanträge, vor deren Billigung keine Aufträge erteilt werden dürfen.

Letztlich müssen dann auch noch Mittel im Haushaltsplan der Verbandsgemeinde eingestellt werden.

Wir sind mittlerweile seit 2010 auf dem Weg in unseren Gewässern naturnahe Zustände durch entsprechende Retentionsflächen zu schaffen, auf denen sich das Wasser bei größeren Ereignissen in die Breite verteilen kann.

Wir müssen an vielen einzelnen Stellen die Gewalt des Wassers abbauen und die Fließgeschwindigkeit reduzieren, damit man eine zeitliche Verzögerung erreicht und dann auch noch Vorsorgemaßnahmen in den Ortschaften treffen kann.

Ein besonderes Bedürfnis ist es uns heute darauf hinzuweisen, dass wir im Falle eines geeigneten Standortes oft darauf angewiesen sind, dass wir entweder Grundstücke ins Eigentum bekommen, um die Maßnahmen auszuführen oder im Wege von Nutzungsvereinbarungen eine Duldung von regelmäßigen Überflutungen mit den Privateigentümern abzuschließen.

Wir dürfen daher heute an Sie appellieren:

Wenn wir Sie in einem konkreten Einzelfall hinsichtlich eines Grunderwerbs oder Duldung/Nutzung anschreiben, wäre es mehr als hilfreich, dass Sie auch mitwirken, um solche Maßnahmen zu ihrem Selbstschutz unterstützen.

Das Land fördert auch diesen Grunderwerb, insbesondere orientiert am Bodenrichtwert, der im Einzelfall jedoch nicht letztlich maßgebend ist.

Hier bedarf es der konkreten Gespräche im Einzelfall.

Nur mit dieser Bereitschaft kann Ihnen die Verbandsgemeinde Vordereifel im Rahmen unserer Möglichkeiten den besten Schutz anbieten.

  • Ihre Erfahrungen mit Hochwasser und Starkregen

Bei solchen Extremereignissen, wie am 14./15.07. kann keiner überall sein, um zu ermitteln, welche Ursachen und welche Schäden entstanden sind.

Auch für eine Planung des Ingenieurbüros kann man später im Wesentlichen nur auf Ihre privaten Informationen (Fotos, Videos) zurückgreifen.

Es wäre daher hilfreich, wenn Sie uns Ihre persönlichen Erfahrungen in schriftlicher Form, auch gerne per E-Mail unter „verbandsgemeinde@vordereifel.de“ mitteilen, damit wir diese sammeln können und den jeweiligen Gewässern zuordnen, um dann aus diesem unerschöpflichen Fundus Erkenntnisse abzuleiten, um weitere Sicherungsmaßnahmen einzuleiten.

Auch hier bedürfen wir ihrer Unterstützung und würden uns freuen, wenn Sie davon zahlreich Gebrauch machen würden.

Abschließend möchten wir aus den Ereignissen der letzten Hochwässer folgendes Fazit ziehen:

Es sind nach unseren Erkenntnissen keinerlei Schuldvorwürfe gegen Private oder die öffentliche Hand zu erheben, da die Dimension dieser Ereignisse alles bisher Denkbare gesprengt hat, jegliche fachliche Berechnungen über den Haufen geworfen wurden und es sich zeigt, dass vorbeugender Hochwasserschutz notwendig ist, aber nie letzte Sicherheit bieten kann, dass mir persönlich kein Vermögens- oder Personenschaden entsteht.

Lassen Sie uns alle zusammenstehen und helfen und mitwirken, auch im privaten Grundstücksbereich durch geeignete Maßnahmen einen gewissen Schutz herbeizuführen.

Wir hoffen, dass den Zusagen von Bundes- und Landesregierung auch im Hinblick auf die finanzielle Unterstützung der Kommunen bei der Durchführung von Hochwasserschutzmaßnahmen nunmehr Taten folgen werden und auch die bisherigen Förderungen beibehalten und möglichst sogar noch erhöht werden.

Viele Worte nach dem Hochwasser aber mit der Bitte, dass diese Situationen nicht wieder in Vergessenheit geraten oder verdrängt werden, wenn mal ein Jahr lang nichts eingetreten ist.

Erste Beratungen für gezielt Maßnahmen an Nette und Nitzbach erfolgen in Kürze und wir werden weiter berichten.

Bleiben Sie bitte alle gesund und vor solchen Schäden bewahrt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Alfred Schomisch  — Matthias Steffens
Bürgermeister  — Werkleitung Abwasserwerk
Sachgebietsleiter —  Gewässerunterhaltung

Einschulungen im Schuljahr 2022/2023

Anmeldetermine in der Verbandsgemeinde Vordereifel

Alle Kinder, auch beeinträchtigte Kinder, die in der Zeit vom 01.09.2021 bis 31.08.2022 das sechste Lebensjahr vollenden und Kinder, die bisher vom Schulbesuch zurück gestellt waren, sind zur Einschulung im Schuljahr 2022/2023 vorzusehen.

Für die Schulen in der Verbandsgemeinde Vordereifel – Hirten und Kreuznick – gelten folgende Anmeldetermine:

 

Grundschule Weiler

Schuleinzugsbereich: Hirten, Luxem und Weiler.

Montag, 20.09.2021, 08:00 Uhr bis 10:00 Uhr,

Donnerstag, 23.09.2021, 08:00 Uhr bis 10:00 Uhr und 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr in der Grundschule Weiler.

Vorherige telefonische Terminvereinbarung ist notwendig.

Ansprechpartnerin: Frau Beatrix Bodenbach,
Telefon 02656/2149050.

Die Anmeldungen erfolgen im Büro der Schulleiterin/des Schulleiters der jeweiligen Grundschule.

Das zur Anmeldung anstehende Kind ist von dem/den Sorgeberechtigten bei der Anmeldung vorzustellen.

Zur Anmeldung sind eine Geburtsurkunde, das Stammbuch der Familie oder der Aufnahmebescheid und der Registrierschein sowie eine Bescheinigung des Kindergartens über den Kindergartenbesuch des anzumeldenden Kindes vorzulegen.

Kinder die nach dem 31. August 2016 geboren sind, können zu den angegebenen Terminen nicht angemeldet werden. Für diese sogenannten „Kann-Kinder“ ist ein weiterer Anmeldetermin in der 2. Februarhälfte 2022 vorgesehen. Über diesen Termin werden die Betroffenen rechtzeitig informiert.

Mayen, 06.09.2021

Hans-Peter Nürnberg
Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel
-Bürgerdienste-

Jugendsammelwoche

Die Jugendsammelwoche des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz vom 18. – 30. Oktober 2021

Jedes Jahr werden junge Menschen aktiv, um Geld für Jugendarbeit zu sammeln. In diesem Jahr ist es aufgrund der Pandemie besonders schwierig für die eigenen Aktivitäten und für Projekte anderer Kinder und Jugendlicher sammeln zu gehen. Aber auch während Corona wird Jugendarbeit überall in Rheinland-Pfalz durch ehrenamtliche Tätigkeit getragen und organisiert. Dieses große Engagement braucht Unterstützung, auch finanziell. „Die Jugendarbeit in Rheinland-Pfalz zeigt, gerade auch in diesen Zeiten vielfältiges und unablässiges Engagement, das finanziell unterstützt werden muss. Der Ideenreichtum und die Flexibilität der ehrenamtlich Tätigen trägt dazu bei, dass junge Menschen eigene Projekte entwickeln und vorantreiben können“, betont Volker Steinberg, Vorsitzender des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz. „Ich rufe alle Kinder und Jugendliche dazu auf, an der Jugendsammelwoche teilzunehmen und von deren großem Einsatz zu erzählen, aber bitte unbedingt unter Beachtung aller geltenden Corona-Regeln.“ Ebenso appelliert Steinberg an alle Spender*innen: „Bitte unterstützen Sie die Jugendsammelwoche mit ihrer Spende und helfen Sie dabei, das Ehrenamt junger Menschen in unserem Land weiterhin sichtbar zu machen.“

Die eine Hälfte des gesammelten Geldes behält die sammelnde Jugendgruppe. Damit können beispielsweise Gruppenräume renoviert oder neu ausgestattet werden müssen, Materialien und Spiele angeschafft oder auch der nächste Ausflug bezahlt werden. Die andere Hälfte unterstützt u.a. Projekte der Mitgliedsverbände und des Landesjugendringes (z.B. im Rahmen der Inklusion oder der Entwicklungszusammenarbeit).

Alle Informationen zu Ablauf, Sammlung und Anmeldung sind auf der Jugendsammelwochen-Homepage abrufbar. Unter www.jugendsammelwoche.de können sich Interessierte anmelden und erhalten eine Woche vor Sammlungsbeginn die Sammelunterlagen. An der Sammlung dürfen sich alle Jugendgruppen in Rheinland-Pfalz beteiligen, unabhängig von einer Mitgliedschaft im Landesjugendring.

Die Schirmherrin der Sammlung ist Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Jugendsammelwoche ist durch den Erlaubnisbescheid der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier vom 27.05.2021, Aktenzeichen 15 750-2/23 genehmigt und wird in ihrer Durchführung behördlich überwacht.

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz (LJR-RLP) ist der Zusammenschluss von mehr als 20 Jugendverbänden in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam erreichen wir ca. 200.000 Kinder und Jugendliche. Der Landesjugendring vertritt die Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber Politik und Gesellschaft. Weitere Informationen und Aktuelles unter www.ljr-rlp.de oder bei Facebook, Instagram und Twitter.