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Starkregenvorsorgekonzepte

Besprechung mit Wehrleitung und Wehrführern zur Umsetzung der Starkregenvorsorgekonzepte

Die Verbandsgemeinde Vordereifel hat in den letzten 3 Jahren federführend für 25 Ortsgemeinden die Erstellung von Starkregenvorsorgekonzepten in Auftrag gegeben.

Nach den erfolgten Bürgerworkshops mit den Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger als auch die Informationen aus den Fragebogenaktionen und den Ortsbe-gehungen liegen vorläufige Konzepte vor.

Gravierender Beteiligungspunkt und Fördervoraussetzung der Konzepte durch das Land, ist die Einbeziehung der örtlichen Feuerwehren, die bei diesen Ereignissen eine tragende Rolle spielen.

In der vergangenen Woche fand diese Besprechung mit 18 Wehrführern und Stellvertretern aus den Abwassergruppen Mimbachtal, (Bermel, Boos, Ditscheid, Münk und Nachtsheim), Nitzbachtal (Acht, Baar, Herresbach, Siebenbach und Virneburg) sowie Oberes Nettetal (Arft, Hausten, Kirchwald, und Langenfeld) und der 3-köpfigen Wehrleitung der Verbands-gemeinde im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Vordereifel statt.

Bürgermeister Alfred Schomisch begrüßte alle Teilnehmer und zeigte sich erfreut über die rege Beteiligung an diesem wichtigen Thema, wobei besonders der Wehrleitung der Verbandsgemeinde als Koordinations-stelle wesentliche Bedeutung zukommt.

Der für die Konzepte verantwortliche Werkleiter Matthias Steffens führte in die Thematik „Starkregenkonzepte unter Mitwirkung der örtlichen Feuerwehren“.

Dabei galt sein besonderer Dank für die Teilnahme bei der örtlichen Begehung, weil deren Erkenntnisse vor Ort beim eigentlichen Ereignis wichtige Hinweise für die Planer liefern und bereitgestellte Fotos und Videos eine wertvolle Informations-quelle und Dokumentationshilfe darstellen.

Für das beauftragte Ingenieurbüro IBS aus Mayen, referierten Herr Brück und Herr Hertel.

Im Rahmen einer offenen sachlichen und konstruktiven Diskussion wurde mit der Teilnehmerrunde eine Fragenkatalog abgearbeitet, die insbesondere die Starkregenereignisse aus Sicht der Feurwehreinsätze beleuchten konnten.

Darunter fanden sich die Verfügbarkeit von notwendigen Einsatzgerätschaften, die zur Verfügungstellung von Sandsäcken, Pumpen, Stromaggregaten usw. insbesondere aber auch der verfügbare Personalstamm bei Feuerwehr-Einsätzen tagsüber. Auch bei den Ereignissen festgestellte Defizite kamen zur Sprache, wobei schon Lösungen gefunden wurden.

Der Personaleinsatz, so die Wehrleitung, ist durch die unkomplizierte Absprache unter den örtlichen Wehren jederzeit gewährleistet und innerhalb kürzester Zeit stehen schlagkräftige Mannschaften zur Verfügung.

Derzeit kann die Verbandsgemeinde über eine beachtliche Personalressource von 513 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden zurückgreifen.

Darauf kann man, so Bürgermeister Alfred Schomisch, stolz sein, vor allem, weil jeder ehrenamtlich und mit viel Herzblut tätig ist und viel an Freizeit opfert.

Notfalleinsatzpläne werden im Zuge dieser Starkregenkonzepte auch innerhalb der Feuerwehren noch erstellt und später zum Bestandteil der Umsetzung der Konzepte werden.

Wichtig, so die Wehrleitung ist die funktio-nierende Meldekette, sowohl überregional als auch örtlich unter den Wehren.

Damit lässt sich der Personaleinsatz gezielt nach Bedarf steuern und kurzfristig auch aufstocken, je nach Größe des Ereignisses.

Weitere Hochwasserpegel an den Bachläufen werden die Alarmierung und Vorwarnzeiten künftig verbessern.

Nach rund 2 ½ Stunden intensiver Diskussion konnte eine sehr informative Veranstaltung geschlossen werden.

Das Ingenieurbüro wird diese Diskussion in einem Vermerk zusammenfassen und in die endgültige Fassung der Starkregenkonzepte einarbeiten.

Diese Konzepte werden der Wehrleitung als auch den jeweiligen örtlichen Wehren später digital zur Verfügung gestellt, damit man sich auch in diese Konzepte einarbeiten kann und die entsprechend vorgeschlagenen Maßnahmen mit begleitet.

Alfred Schomisch dankte zum Schluss der Veranstaltung allen Teilnehmern für die konstruktive Beratung und die gut florierende Zusammenarbeit zwischen den Wehren, aber auch mit der Verbandsgemeinde und dem zuständigen Abwasserwerk.